KBC-Kamin

Parkplatz Marie-Curie-Straße 10

KBC-Kamin

Parkplatz Marie-Curie-Straße 10

Zu Beginn der Industrialisierung siedelten sich Textilfabriken an den alten Mühlekanälen auf der Niederterrasse an, dem früheren Überschwemmungsgebiet der Wiese. Zu Gewerbekanälen ausgebaut, lieferten sie Wasser für Antrieb und Produktion. Hier am Kanal begann 1753 in der alten Papiermühle Johann Friedrich Küpfer (1708 – 1766) mit seiner Stoffdruckerei, dem Ursprung der KBC. Es folgten: Tuchfabrik (1838), Spinnerei Vogelbach (1847), Spinnerei Haagen (1835), Baumwollweberei Großmann in Brombach (1838). Mit Bau der Wiesentalbahn um 1860 wurde diese wie von der Schokoladenfabrik Suchard als Standort bevorzugt. Immer wichtiger wurde heißer Dampf für Wärme und Maschinenantrieb, der von Heizern in Kesselhäusern mit großen Mengen an Kohle und Koks erzeugt wurde. Wegen des steigenden Energiebedarfs vergrößerte die KBC um 1890 ihr Kesselhaus und baute zwei 40 Meter hohe, mit Backsteinen gemauerte Kamine. 1921 wurden diese durch einen 85 Meter hohen Kamin ersetzt, der erstmals in Fertigbauweise aus Stahlbetonringen erstellt wurde.

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