Im unteren Teil der Teichstraße wurden ab den 1880er Jahren Wohnungen für Arbeiter gebaut. Die Tuchfabrik erstellte auf der südlichen Seite zwei je 40 Meter lange, dreistöckige verbundene Blocks mit typischen Lauben. Das denkmalgeschützte Gebäude wurde in mehrjähriger Arbeit um 2010 durch ein sozialintegratives Projekt von Städtischer Wohnbau, Sozialem Arbeitskreis (SAK) und Mietern grundsaniert. Auf der nördlichen Seite erstreckt sich bis zur Wollbacher Straße das Wölblin-Quartier mit 108 zweistöckigen Reihenhäusern der KBC. Nach den früheren KBC-Eigentümern werden sie „Koechlin-Häuser“ genannt. Eine vergleichbare Siedlung hatte KBC schon südlich der Schillerstraße in „Neustetten“ bauen lassen. Die Häuser besaßen Gärten zur Selbstversorgung und konnten günstig erworben werden. In einem der Häuser verbrachte Franziska Basler (*1943) ihre Kindheit. Um 1910 wurde die Siedlung unterhalb der Spinnerei Vogelbach erweitert. Am Ende der Teichstraße, heute Standort des Städtischen Werkhofs, befand sich von 1884 bis 1971 der Schlachthof.




